Handwerk – Das Schweizer Berufsmuseum
Einblick in 100 historische und heutige Berufe
Alte Werkzeuge, grosse Geschichten
Vom Beckiflicker bis zum Stumpenmacher – im Handwerksmuseum erhalten Sie einen faszinierenden Einblick in 100 einstige und noch heutige spannende Berufe und deren Werkzeuge und Maschinen.
Jedes Stück erzählt eine Geschichte aus einer Zeit, in der noch von Hand, mit Geschick und Leidenschaft gearbeitet wurde und schlägt eine Brücke zum heutigen modernen Beruf.
Die Darstellung der Berufsentwicklung ist die grösste Berufsschau ihrer Art in der Schweiz.
Handwerkskunst aus vergangenen Jahrhunderten
Die Ausstellung zeigt originale Geräte und Werkzeuge aus verschiedenen Epochen - einige davon stammen noch aus dem 14. Jahrhundert.
Zu den besonderen Highlights gehören:
- Ein Hobel von 1798 aus einer alten Schreinerwerkstatt
- Werkzeuge und Geräte, mit denen ein Karrer seine Arbeit verrichtete
- Ein seltener Deuchelbohrer, einst genutzt für Holzröhren der Trinkwasserversorgung
- Eine original eingerichtete Schuhmacherwerkstatt
- Ein nostalgischer Coiffeursalon aus der guten alten Zeit
Ehret das Handwerk
Dieser traditionelle Leitsatz gilt für den Handwerker wie für den Auftraggeber. „Handwerker“ ist eine Berufung, ein Beruf. Handwerk erleben statt nur anschauen. Unsere Ausstellung zeigt, wie vielfältig und erfinderisch das Handwerk früher war – vom einfachen Bauernwerkzeug bis zur fein gearbeiteten Mechanik.
Wer genau hinsieht, entdeckt in jedem Detail die Kreativität, Geduld und Präzision, die das traditionelle Handwerk bis heute prägen.
Tipp: Kombinieren Sie Ihren Besuch mit den Bereichen Feuerwehr und Landwirtschaft – gemeinsam bilden sie das grösste Museum seiner Art in der Schweiz.
Über 100 Berufe
Wo finden Sie 100 Berufe mit ihren angewandten Werkzeugen, Maschinen und Produkten in kompakter Form dargestellt? Nur in unserem Museum. Hier 10 Beispiele:
- Wussten Sie, dass der Schuhmacher für die Herstellung von Schuhen zwischen 50 und 100 verschiedene Werkzeuge einsetzte? All diese Werkzeuge liegen bereit.
- Kennen Sie den Unterschied zwischen Tischler und Drechsler? Die Maschinen und die Produkte machen den Unterschied leicht verständlich.
- Was ist eine „Schweizer Broschur“? Diese besondere Art von Buchbinden finden ist beim „Buchbinder“.
- Welcher Buchhalter kennt heute noch die „Durchschreibebuchhaltung“? Bei uns können Sie sie in die Hand nehmen.
- Gibt es heute noch professionelle Schuhputzer? Wir geben die Antwort und putzen Ihnen dabei die Schuhe.
- Haben Sie eine Mattscheibe? Diese Redewendung erklären wir Ihnen mit unserer Standfotokamera aus dem Jahre 1880.
- Was ist eine naive Malerei? Das Bild der Bauernmalerei zeigt es Ihnen.
- Kennen Sie das „Steckbrett“? Die Telefonistin von Dorfpost demonstriert es Ihnen.
- Was mussten die Pferdegespanne in den Bergen vom 1. November bis zur Schneeschmelze tragen? Das Fahrrad hat eine Klingel. Das Auto eine Hupe. Und die Pferdegespanne trugen Glockenschnallen, damit sie bei Nacht, Schnee und Nebel von Ferne hörte. Sehen und hören Sie die Glockengeläute.
- Wie rundete der Ziegler den Schluss seines harten Tagewerkes ab? Die wunderbar geformten (First-)Ziegel drückten den Berufsstolz aus.
















































